St.GEORG 9/2018

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Während Sonnenanbeter in diesem Jahr voll auf ihre Kosten gekommen sind, stöhnen die Landwirte angesichts der anhaltenden Trockenheit. Welche Folgen die Sommer-Dürre auf Heu- und Strohpreise hat, nehmen wir in der nächsten Ausgabe unter die Lupe. Ganz genau hingeschaut haben wir auch bei den Weltmeisterschaften der jungen Dressurpferde – und leider nicht nur Positives beobachten können. Grundsätzlich den Blick nach vorne gerichtet hat Julia Krajewski, die nicht nur unser aktuelles Titelmodel ist, sondern der wir auch einen Besuch in Warendorf abstatten durften. Außerdem finden Sie in der September-Ausgabe ein Sonderheft mit allen Infos zu den einzelnen Disziplinen, Favoriten und Terminen bei den Weltreiterspielen.

NICHTS IN TROCKENEN TÜCHERN

Seit Wochen schwitzen wir bei Temperaturen, die man sonst vor allem aus südlicheren Gefilden gewohnt ist. Kaum ein Regentropfen verirrte sich auf deutschen Boden. Der „Jahrhundertsommer“  hat allerdings auch Nachteile, besonders was die Landwirtschaft angeht. Heu und Stroh könnten schon bald teure Mangelware werden. Wie die Situation in den einzelnen Bundesländern aussieht und welche Allternativen es eventuell gibt, erfahren Sie im neuen St.GEORG.

AUFGEBEN GIBT’S NICHT

Als wir Julia Krajewski beim morgendlichen Galopptraining begleitet haben, war die Entscheidung noch gar nicht gefallen. Inzwischen steht fest: Die 29-Jährige wird bei den Weltreiterspielen zum deutschen Vielseitigkeits-Aufgebot gehören. Allerdings nicht mit ihrer langjährigen Nummer eins, Samourai du Thot, sondern mit dem erst zehnjährigen Chipmunk, dem frischgebackenen Aachen-Sieger. Die Bundestrainerin der Vielseitigkeits-Junioren musste in ihrer reiterlichen Karriere bereits einige Rückschläge hinnehmen, trotzdem hat sie bewundernswertes Durchhaltevermögen bewiesen.

BLICK AUF DIE BABYKANDARE

Nachdem sich Emilio im Grand Prix beim CHIO Aachen auffällig unkooperativ zeigte, vermutete Isabell Werth die Ursache in der Wahl des falschen Gebisses. Und tatsächlich: Mit der Babykandare im Maul fand der Wallach in der nächsten Prüfung wieder zur gewohnten Form zurück und wirkte deutlich zufriedener. Grund für uns, der Babykandare einen eigenen Artikel zu widmen. Was steckt eigentlich hinter dem Begriff „Babykandare“, wie wirkt diese und wann ist sie tatsächlich weicher?

PERFEKT VORBEREITET IM PARCOURS

Während die Dressurreiter schon Wochen vor dem Turnier dank Aufgabenheft genau wissen, was auf sie zukommt, macht sich vor dem Parcours oftmals große Nervosität breit. Der große Sprung ins Unbekannte? Nicht unbedingt! Wir haben die Reitabzeichen- und Standardparcours der Klassen E, A, L und M mit Ausbildern, Richtern und Lehrgangsleitern besprochen. Dabei geht es nicht nur um die perfekte Vorbereitung für die Reitabzeichenprüfung, sondern auch um die Anforderungen in Stilspringen. Mit acht Parcoursskizzen zum Nachreiten.

JUNGE WELTMEISTER, ALTE PROBLEME

Sie heißen Revolution, Glamourdale und d’Avie: Die neuen Weltmeister der fünf- bis siebenjährigen Dressurpferde sind gekürt! Auch in diesem Jahr waren wieder viele tolle Pferde im niederländischen Ermelo zu sehen, das steht außer Frage. Dennoch gab es für St.GEORG-Redaktuerin Dominique Wehrmann auch Anlass zum Zweifeln – vor allem daran, ob zwischen Nasen- und Sperriemen wirklich immer die vorgeschriebenen zwei Finger Platz hatten.